OpenAI sieht sich inzwischen mit mehr als 50 Klagen wegen Verbraucherschäden und Todesfällen konfrontiert
TL;DR
OpenAI ist laut einem Bericht von Futurism inzwischen mit mehr als 50 Klagen wegen mutmaßlicher Verbraucherschäden und unrechtmäßiger Todesfälle konfrontiert. In 30 neu eingereichten Verfahren wird dem Unternehmen vorgeworfen, einen Amokläufer an einer Schule unterstützt oder zu dessen Tat beigetragen zu haben. Die Vorwürfe sind Gegenstand laufender Rechtsstreitigkeiten und damit nicht abschließend geklärt.
Nauti's Take
Der Vorteil für alle, die AI in sensiblen Bereichen einsetzen: Aus diesen Verfahren entstehen erstmals konkrete Anforderungen an Eskalationswege, Protokollierung und menschliche Freigaben, an denen sich eigene Systeme ausrichten lassen. Das Risiko ist die Haftung selbst, denn sie trifft OpenAI genauso wie jeden, der eine Anwendung mit möglichen Krisensignalen betreibt.
Besonders exponiert sind Health-, Coaching- und Support-Produkte, deutlich entspannter bleibt reines Backoffice.