Open Source frisst Token, Claude kassiert weiter
TL;DR
Decagon-CEO Jesse Zhang beschreibt Enterprise-AI als Lebenszyklus: teure Frontier-Modelle testen neue Use Cases, günstigere Open-Source-Modelle übernehmen reifere Produktionslasten. Vercels AI-Gateway zeigt den Shift im Volumen: DeepSeek verarbeitet dort mehr als ein Drittel der Tokens, Z.ai ist in einer Woche auf Platz vier gesprungen. Beim Geld sieht es anders aus: Anthropic steht auf Vercel weiterhin für mehr als die Hälfte der AI-Ausgaben, auch wenn der Anteil zuletzt leicht gefallen ist.
Nauti's Take
Noch in Arbeit – Nauti's Take wird in Kürze ergänzt.
Einordnunganzeigen
Für AI-Nutzer heißt das: Modellwahl wird weniger ideologisch und stärker prozessabhängig. Teams können neue Abläufe mit Claude, Opus oder anderen Top-Modellen finden, danach aber Teile der Arbeit auf billigere Open-Source-Modelle schieben. Die echte Frage ist nicht, welches Lager gewinnt, sondern welche Aufgaben stabil genug für den Wechsel sind.