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Bayreuths AI-Ring wird zur hyperaktiven Bilderflut ohne erkennbare Dramaturgie

TL;DR

Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele setzt eine neue Inszenierung von Wagners vierteiligem Ring des Nibelungen auf AI-generierte Bühnenbilder. Ein von Marcus Lobbes geleitetes Team kuratierte die visuellen Elemente, ausdrücklich ohne die Produktion als klassisch „inszeniert“ zu bezeichnen; laut Guardian wirkt das Ergebnis hyperaktiv, beliebig und banal.

Nauti's Take

Spannend ist, was hier technisch möglich wurde: Ein kleines Team produziert Bühnenbilder in einer Menge und Geschwindigkeit, die klassisch niemand finanziert hätte. Das Problem ist die Kuratierung, denn ohne harte Auswahlkriterien wird aus Vielfalt schnell Bilderflut ohne Dramaturgie.

Wer AI-Visuals für Bühne, Marke oder Kampagne einsetzt, braucht jemanden, der aus hundert Varianten drei auswählt und den Rest verwirft.

Quellen