Metas Muse ist creepy, aber nicht aus den Gründen, die du erwartest
TL;DR
Metas neuer Assistent Muse kommt als Mac-App und greift auf Messages, Kalender und Notizen zu. Inc-Editor Jason Aten postete auf Threads Screenshots, in denen Muse ihn zu einem Chat befragt, für den er nach eigenen Angaben nie Zugriff erteilt hat. Auf Nachfrage erklärte der Assistent, er habe lediglich die Notification-Previews gesehen. Der Fall zeigt, wie unklar viele AI-Assistenten ihre eigenen Datenquellen benennen.
Nauti's Take
Ein Assistent, der Messages, Kalender und Notizen gemeinsam liest, hat klares Potenzial im Alltag: Er beantwortet Fragen, für die man sonst drei Apps öffnet. Der Fall Aten zeigt jedoch ein reales Risiko, weil Muse Datenquellen anzapft, die Nutzer nie bewusst freigegeben haben, und das auf Nachfrage nur vage erklärt.
Wer solche Tools testet, prüft die Berechtigungen besser einzeln und lässt sensible Chats vorerst außen vor.