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Die AI-Jobapokalypse bleibt aus, doch der Arbeitsmarkt verändert sich

TL;DR

Die befürchtete AI-Jobapokalypse ist bislang ausgeblieben: Ein Jahr nach drastischen Prognosen von Dario Amodei und Sam Altman ist kein massenhafter Verlust von Büroarbeitsplätzen erkennbar. Unternehmen nannten AI zwar als Faktor bei Entlassungen, während Beschäftigte und Studierende ihre beruflichen Perspektiven neu bewerten. Ökonomen erwarten weitere Veränderungen, doch Tempo, Umfang und betroffene Tätigkeiten bleiben offen.

Nauti's Take

Die ausgebliebene Jobapokalypse ist eine gute Nachricht mit Substanz: Ein Jahr nach den Prognosen von Amodei und Altman fehlt der Beleg für massenhaften Stellenabbau in Büroberufen. Der Haken ist, dass Verschiebungen im Aufgabenmix in Arbeitsmarktzahlen erst spät sichtbar werden und ein einzelner Guardian-Bericht dafür zu grob ist.

Kleine Teams erfassen deshalb Bearbeitungszeit, Fehlerquote und Aufgabenmix vor dem AI-Einsatz und vergleichen die Werte nach vier Wochen.

Quellen